Das 4-Reichspfennig-Stück war eine ungewöhnliche Idee des deutschen Reichskanzlers Heinrich Brüning, der im Jahre 1932 mit diesem ungewöhnlichen Münzwert die Bevölkerung zu mehr Sparsamkeit bewegen wollte. Das unpraktische Nominal wurde aber kaum angenommen. Im Gegenteil: Es entstanden zahlreiche Spottnamen wie „Brüning-Taler, „Armer Heinrich“ oder „Pleite-Groschen“. Aufgrund der breiten öffentlichen Ablehnung wurde sogar kurzzeitig angeordnet 2-Reichsmark des Arbeitslohns in 4-Pfennig-Stücken auszuzahlen. Aber auch diese hilflos erscheinende Maßnahme verhalf dem Brüning-Taler nicht zu mehr Akzeptanz und so wurde das 4-Pfennig-Stück noch im selben Jahr der Einführung wieder abgeschafft. Als Blüte skurriler Fiskalpolitik erfreut sich dieses unnütze Nominal bei Sammlern heute besonders großer Beliebtheit.
Karl VII. – Macht und Ohnmacht infolge des Erbfolgekriegs
Eine seltene Prägung der Stadt Regensburg für den glücklosen Wittelsbacher.